Gemeinde Wachtberg

Künstleraustausch zur Kulturwoche

Künstleraustausch: Silke Gottschalk (gottschalk*berlin) mit einem in Berlin gemalten Bild vor einem ihrer jetzt in Wachtberg entstandenen Werke. (Foto: GW) Wachtberg-Niederbachem / Berlin – Während der 4. Wachtberger Kulturwochen zeigte die Berliner Künstlerin Silke Gottschalk (gottschalk*berlin) ihre im Rahmen des Künstleraustausches Wachtberg-Berlin in Wachtberg entstandenen Werke.

 

Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 

 

Gemeinsam mit der Wachtberger Flötistin Cordelia Loosen-Sarr hatte sie einen Künstleraustausch angestoßen, bei dem jeweils eine der beiden Künstlerinnen im Atelier / Studio der anderen zu Gast ist und sich dort in künstlerische Klausur begibt.
Gottschalk hat inzwischen einige Wochen in Wachtberg verbracht und an ihrem Werkzyklus „Transformation – raus aus den Häuserschluchten der Stadt, hinein in die Säulenhallen der Natur“ gearbeitet. Sie hat sich, wie sie sagte, auf die Schönheit und essentielle Kraft der Natur in und um Wachtberg eingelassen. Die Eindrücke seien in ihre Arbeiten eingeflossen. Das zeige sich daran, dass das Thema Natur in den hier entstandenen Bildern vorherrsche und die Farben sowie Formen sich sehr von den in Berlin gefertigten Werken unterscheiden.


Künstleraustausch: Baum - von Silke Gottschalk (gottschalk*berlin). (Foto: GW)
 

Ein großformatiges, aus mehreren unterschiedlich großen Teilen zusammengesetztes Bild zeigt einen Baumstamm und seine Verzweigungen in zartem Grün und hellem Braun.

Auf anderen, jeweils mit einer speziellen Pigmenttusche gemalten Ergebnissen der Wachtberg-Klausur sind Blumen in leuchtendem Pink und Gelb zu sehen.

Die in Berlin, in den „Häuserschluchten der Stadt“, gemalten Bilder seien zumeist dunkel, erzählte Gottschalk. Auch schaffe sie dort viele TrashArt-Werke; mit einigen ist sie im weltweit einzigen Museum of contemporary TrashArt in Berlin vertreten.

In Wachtberg jedoch, in den „Säulenhallen der Natur“, habe es sie zu hellen Farben gezogen, so Gottschalk. Lachend fügte sie noch hinzu, dass sie hier sogar helle Kleidung trage.
 


Musikalisch hatten die beiden Künstlerinnen ein Konzertprogramm erarbeitet. Gottschalk selbst singt und spielt Gitarre sowie Percussion. Cordelia Loosen-Sarr, bekannt durch ihre zahlreichen Auftritte als Flötistin, spielt auf verschiedenen Flöten wie Querflöte, Alt- und Bassquerflöte, Piccolo, Blockflöten und asiatischen Bambusflöten. Ihr Repertoire reicht von klassischen Kompositionen, meditativen Klängen bis hin zu Funk, Latin, Reggae und Jazz.

Künstleraustausch: (v.l.n.r.) Cordelia Loosen-Sarr und Silke Gottschalk (gottschalk*berlin) boten ein Klangerlebnis ganz besonderer Art (Foto: GW)


Beides – Gottschalks Wachtberger Kunst und die gemeinsame Musik – präsentierten Gottschalk und Loosen-Sarr im Henseler Hof in Niederbachem. Die Ausstellung eröffnete Hans-Jürgen Döring, Vorsitzender des Vereins Kunst und Kultur in Wachtberg.
Zur Vernissage inszenierten die beiden Künstlerinnen eine Klangperformance, die für die Anwesenden zu einer Reise durch die Stimmungen der Natur wurde.
Abends gab das Künstler-Duo-auf-Zeit eigene Kompositionen zum Besten – und begeisterte damit das Publikum.

Schade, dass nur wenige Besucher in den Genuss dieses besonderen Musikerlebnisses kamen.

Weitere Infos auch im Internet zu gottschalk*berlin unter www.gott-schalk.com und zu Cordelia Loosen-Sarr unter www.musicforlife.de. (GW)