Gemeinde Wachtberg

Quartett – mit Instrumenten und Karten

Wir spielen Quartett: (v.l.n.r.) Almut Rosebrock, Regina Krull, Heinz-Jürgen Vogels und Jade Hauser mit ihrer Tochter Anna. (Foto: GW) Wachtberg-Berkum – Zu einem besonderen Konzert für Jung und Alt hatte das Streichquartett „Viva La Musica“ am ersten Sonntag der diesjährigen Wachtberger Kulturwochen in den Limbachsaal eingeladen. Unter dem Titel „Wir spielen Quartett“ erklang klassische Quartett-Musik, in der Pause durften die kleinen Zuhörer dann die ihnen wohl bekanntere Form von Quartett spielen … mit Quartett-Karten.


Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 


Almut Rosebrock hatte die Idee zu dieser „doppeldeutigen“ Musikstunde gehabt, und die Idee kam an. Rund 50 kleine und große Zuhörer lauschten gespannt der Musik und den kindgerechten Vorab-Erläuterungen Rosebrocks über die ein Quartett bildenden Instrumente sowie zu den jeweiligen Stücken. Zum Teil summte sie den Kindern die Melodien vor, so dass diese sie bei den anschließenden Aufführungen leichter wieder erkennen konnten.

Das Wachtberger Streichquartett „Viva La Musica“ mit Almut Rosebrock (1. Violine), Heinz-Jürgen Vogels (2. Violine), Regina Krull (Viola) und Jade Hauser (Violoncello) besteht seit einem Jahr. Für ihr musikalisches Nachmittagsprogramm hatten die vier Musiker von Johann Sebastian Bach aus dessen Werk „Die Kunst der Fuge“ die Fuga Nr. 4 und von Joseph Haydn das so genannte „Kaiser-Quartett“ ausgewählt. Zu dessen zweitem Satz spielten sie zusätzlich vier Variationen, darunter auch das ursprünglich für Kaiser Franz komponierte „Gott erhalte Franz, den Kaiser“, heute - mit anderem Text - bekannt als deutsche Nationalhymne.
Nach Musik aus der Zeit des Barock und der Wiener Klassik stand erst einmal eine Pause auf dem Programm … und das Spiel mit den Quartett-Karten.
Abgerundet wurde das kleine Sonntagskonzert anschließend durch den dritten Satz aus Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 12 in G-Dur und die beiden ersten Sätze aus Robert Schumanns romantischem Streichquartett Nr.1 in a-moll. Hier gab es noch eine besondere Überraschung: Für das Mozart-Stück gab Almut Rosebrock die 1. Violine an die erst sechs Jahre alte Anna Hauser ab, die diesen Auftritt mit Bravour meisterte. (GW)