Gemeinde Wachtberg

Wort- und Diaschau zum Wohlfühlen

Wachtberg-Postkarte 2010 von Heinz Contzen. Wachtberg-Adendorf – Blumen- und Landschaftsbilder, dazu besinnliche Lyrik, zum Teil unterlegt mit leiser Musik … die Wort- und Diaschau von Ursula und Heinz Contzen im voll besetzten Adendorfer Drehwerk 17/19 wurde für die Gäste zu einer beschaulichen Auszeit aus dem hektischen Alltag.

Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 


Ursula Contzen
, in Wachtberg durch ihre Lesungen bereits bekannt, hat sich von den Fotografien ihres Mannes Heinz Contzen - durch seine Dia-Vorträge auch er längst kein Unbekannter im Ländchen – lyrisch inspirieren lassen. Gemeinsam haben sie eine Diaschau zusammengestellt aus hundert Blumen- und Landschaftsbildern.

Zu jedem Foto hat sich Ursula Contzen dann „etwas einfallen lassen“, wie sie zu Beginn der Veranstaltung erklärte, „kleine Gedichte, einfache Reime, Lustiges, Besinnliches und Beschauliches“.

Wort- und Diaschau: Ursula Contzen steuerte zur Diaschau ihres Mannes Lyrik, Lustiges und Besinnliches bei. (Foto: GW)
Aufnahmen von Lotusblumen erinnerten an Buddhafiguren. Die Blüten von Rosen und Tulpen zeigten sich in ihrer ganzen Schönheit und erschienen wie stolze Königinnen. Die Blüten eines Holunderbusches strahlten vor Grazie. Ein Fingerhut weckte freudige Gefühle, „in Herzensdingen seit je geschätzt und gesucht“, wusste Ursula Contzen hierzu zu sagen. Bäume bezeichnete sie als die großen Brüder der Blumen. Mandel- und Kirschbäume wetteiferten mit ihrer Blütenpracht um die Wette.


„Im weißen Schleier stand am Morgen der Kirschbaum – den Wind erwartend“, fasste Ursula Contzen das Bild eines blühenden Kirschbaumes in Worte. Bei einem anderen verglich sie das Blütenmeer des Frühlings mit dem Schnee des Winters.

Wort- und Diaschau: Geschenk an die Gemeinde – Heinz Contzen (re.) überreicht Bürgermeister Theo Hüffel (li.) die Wachtberg-Karte. (Foto: GW)Selbst einfache Blumen am Wegesrand oder auf dem Feld werden zu beeindruckenden Farbtupfern in der Landschaft. Der Mohn leuchtet rot. Bergseen glänzen türkisblau vor Bergen mit weißen Spitzen. Mit Sommerbildern schlossen Ursula und Heinz Contzen ihren Vortrag und gaben den Gästen auch gleich noch einen Tipp für den kommenden Herbst mit auf den Heimweg: „Spann Dir einen roten Schirm auf und gehe weiter auf dem Sonnenweg … dem Farbenvergehen entgegen.“


Als besonderes Geschenk an die Gemeinde Wachtberg überreichte Heinz Contzen im Anschluss an die Dia-Schau Bürgermeister Theo Hüffel eine Wachtberg-Postkarte in limitierter Auflage von tausend Stück. Sie zeigt eines von Contzens Fotos, ein Lavendelfeld vor der „Kugel“ des Fraunhofer Institutes in Werthhoven.

Die Postkarte ist im Rathaus der Gemeinde Wachtberg kostenlos erhältlich. (GW)