Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Meisterschaften im Boule

Bouleturnier – spannend für Spieler und Zuschauer. (Foto: W. Ley) Wachtberg-Niederbachem - Am Samstag, 7. August 2010 trafen sich bei bestem Sommerwetter rund 20 Spielerinnen und Spieler in Niederbachem zu den Wachtberg-Meisterschaften im Boule.

Bouleturnier - wie immer wurde um jeden Zentimeter gerungen. (Foto: W. Ley)
 

 

 

 


Vom Vorsitzenden des Wachtberger Partnerschaftsvereins, Peter Menke, wurden sie herzlich begrüßt. Das Turnier fand zum vierten Mal auf Einladung des Partnerschaftsvereins im Garten der Evangelischen Kirche in Niederbachem statt. In den Kellerräumen liefen zwar noch die Trockengeräte – das Hochwasser des Mehlemer Baches hatte in dem Pfarrhaus erheblichen Schaden verursacht – aber das konnte die Spieler nicht aufhalten.

Die Organisatoren Ulrike und Winfried Ley hatten das traditionelle französische Buffet draußen aufgebaut. Es gab natürlich Baguette, Käse und Rotwein, aber auch Kaffee und sogar Joghurt standen zur Verfügung, damit sich die Spieler gestärkt in die jeweils nächste Runde des Wettkampfes wagen konnten.

Die sportliche Leitung lag wieder in den erfahrenen Händen von Heiner Pilger, der eine differenzierte Turnierordnung vorbereitet hatte und zur Sicherheit sogar die original französischen Boule-Regeln auslegte. Allerdings wurden die formalen Vorgaben zu keiner Zeit bemüht: Alle Teilnehmer erlebten ein ebenso faires wie spannendes Spiel.
Bouleturnier – die Teilnehmer. (Foto: W. Ley)Die Mannschaften aus Berkum, Gimmersdorf und Niederbachem sind schließlich bestens vorbereitet – sie treffen sich jeweils einmal in der Woche zum Boulen. Andere Mitspieler werfen nur sehr selten die Kugel und doch gab es immer wieder sehr überraschende Ergebnisse und gelegentlich unerwartete Wendungen. Dennoch: Am frühen Nachmittag kristallisierten sich die Favoriten heraus. Je weniger Mitspieler, umso mehr begeisterte Zuschauer! Am Ende hatten Horst Jung und Erwin Giersberg den Titel „Erster Sieger und Wachtberg-Meister“ sicher in der Tasche. Zweite wurden Rudolf Paganetti und Manfred Franken. Den dritten Platz belegten Helga Steinhausen und Gerd Fatum aus Gimmersdorf.
Zum Abschied war man sich sicher: Nächstes Jahr kommen alle wieder! (W. Ley)