Blutspenden kann Leben retten

Blutspenden: Die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Braun (li.) und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des DRK (v.l.) Katharina Engels, Ingrid Leihendecker, Gabi Hüllen, Gerda Bensel und Edith Staudenmeir bei der Vorbereitung der Verpflegung. (Foto: Privat) Wachtberg - Manchmal scheint es in Vergessenheit zu geraten: „Blutspenden kann Leben retten“. In Summe spenden dennoch leider nur drei Prozent der Bevölkerung Blut. Umso mehr freuten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, dass die Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Braun sich über die Resonanz des letzten Blutspendetermins in der Wachtberger Bevölkerung und über die veränderten Richtlinien zur Blutspende informierte.

 

Rita Braun bedankte sich besonders bei den 14 ehrenamtlichen Helfern, die den Termin organisiert und durchgeführt hatten. Natürlich galt ihr Dank auch allen Blutspenderinnen und Blutspendern. In der heutigen Gesellschaft, die oft von Egoismen geprägt ist, sei die Bereitschaft, so Braun, ein Ehrenamt auszuüben oder, wie im Falle des Blutspendens, eine Leistung ohne Gegenleistung zu erbringen, ein wichtiger Faktor des Zusammenlebens. Sie freue sich darüber, dass Wachtberg in dieser Hinsicht durchaus vorbildlich sei.

Die Koordinatorin des Blutspendetermins, Gerda Bensel, konnte berichten, dass 87 Blutspender, davon 7 Neuspender, den letzten Blutspendetermin wahrgenommen hatten. „Wir freuen uns besonders“, sagte Bensel, „dass Frau Braun uns heute geholfen hat, noch einmal die Aufmerksamkeit auf unser Anliegen zu lenken. Jeder kann plötzlich einmal Spenderblut benötigen, dann wird er die Hilfsbereitschaft der Blutspender erst richtig zu würdigen wissen. Manche Blutspender kommen immer wieder, worüber wir uns sehr freuen, aber es gibt Gott-sei-Dank bei jedem Termin auch neue Gesichter“.
Der betreuende Arzt Dr. Pfieffer stellte erfreut fest, dass fast alle, die Blut spenden wollten, dies auch tun konnten. „Blut altert übrigens nicht mit dem Lebensalter“, spricht er eine häufige Frage älterer Spender an. Die Blutkonserve eines 70-jährigen ist genauso gut wie die eines 18-jährigen Spenders. Seit dem 1.1.2010 sind in den für Deutschland gültigen Richtlinien zum Blutspenden die Altersgrenzen sogar angehoben worden:

  • Erstspender dürfen bis zum 69. Lebensjahr Blut spenden
  • Wiederholungsspender bis zum 72. Lebensjahr
  • wenn der Arzt zustimmt, darf sogar über das 72. Lebensjahr hinaus Blut gespendet werden.

Selbstverständlich ist bei jedem Blutspendetermin immer mindestens ein Arzt anwesend. Geld gibt es keines für die Blutspende, wohl aber eine kräftige Stärkung nach der Blutspende mit Schnittchen oder Kuchen.

Der nächste Blutspendetermin findet am Dienstag, 11. Mai 2010, im Limbachsaal in Wachtberg-Berkum statt.
(DRK Wachtberg – Blutspendedienst)