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Sicher durch den Winter kommen - Steigende Unfallgefahr bei Eis und Schnee
Rhein-Sieg-Kreis (mw) – Mit der kalten und dunklen Jahreszeit verändern sich die Fahrbedingungen auf den Straßen. Ist der Herbst noch geprägt durch Laub und zum Teil sehr feuchte Fahrbahnen, wird der kommende Winter die Verkehrsteilnehmenden zusätzlich durch Eis und Schnee herausfordern.
Um die steigende Unfallgefahr so gering wie möglich zu halten, rät das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises allen Fahrerinnen und Fahrer, ihr Fahrzeug auf diese ungünstigen Bedingungen vorzubereiten und ihr eigenes Fahrverhalten anzupassen.
„Bei ungünstigen Straßen- und Witterungsverhältnissen ist mehr als sonst vorausschauendes und angemessenes Fahren gefordert, insbesondere ist ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten. Die Geschwindigkeit ist entsprechend anzupassen, also „Runter vom Gas“, sagt Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes, eindringlich.
Des Weiteren erinnert er daran, dass der Bremsweg bei nasser und/oder bei verschneiter oder vereister Straße erheblich länger ist als bei trockenen Bedingungen: „Besondere Gefahrenquellen sind Brücken, Freiflächen nach Waldstücken oder Tunnelausfahrten, insbesondere an den Tagen, bei denen die Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunktes liegen.“
Die Straßenverkehrsordnung schreibt keine Winterreifen vor, sie verpflichtet aber dazu, die Kraftfahrzeuge entsprechend den Witterungsverhältnissen auszurüsten. Wer sein Fahrzeug nicht dem Winterwetter entsprechend ausstattet, riskiert Bußgeld und bei Gefährdung anderer auch Punkte in Flensburg.
Vor dem Start ist darauf zu achten, dass beschlagene oder vereiste Scheiben und Spiegel vollständig frei gekratzt werden. Mit Sichtlücken loszufahren ist grobfahrlässig und man gefährdet sich und die anderen Verkehrsteilnehmenden.
Um nicht unnötig überrascht zu werden, ist es hilfreich, sich vor Antritt der Fahrt über die zu erwartenden Bedingungen zu informieren. Wer dann noch daran gedacht hat, Eiskratzer, Schneebesen oder Handfeger, Türschloss-Enteiser, Starthilfekabel und eine Taschenlampe im Fahrzeug zu deponieren, kann entspannt losfahren.
Auch an die Fußgänger und hier ganz speziell an die Kinder und deren Eltern appelliert das Straßenverkehrsamt, dafür zu sorgen, dass sie bei Regen, Nebel und Dunkelheit gut gesehen werden. Hier helfen helle und reflektierende Kleidung sowie Regenschirme in bunten Farben.
Fahrradfahrern wird geraten, ihr Fahrrad zu überprüfen, ob die Beleuchtung intakt ist, die vorgeschriebenen Reflektoren montiert sind und die Bremsen einwandfrei funktionieren.
Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises wünscht allen Verkehrsteilnehmenden, dass sie sicher und gesund durch die dunkle Jahreszeit kommen. (RSK)
Letzte Änderung: 20. November 2009 - © 2009 Gemeinde Wachtberg