Feierliche Einbürgerung im Kreishaus für 69 Neubürger - Wachtberger Musikstudent bedankt sich mit Klavierkonzert

Einbürgerung: Tom Stefanescu aus Wachtberg bei der musikalischen Darbietung während der Einbürgerungsfeier. (Foto: RSK) Rhein-Sieg-Kreis (mw) – In einem feierlichen Rahmen erhielten am 29. Oktober 69 Personen im Wege der Einbürgerung ihre deutsche Staatsangehörigkeit. Im Kreishaus händigten Landrat Frithjof Kühn und der Neubürgerbeauftragte des Kreistages, Ludwig Neuber, allen persönlich die Einbürgerungsurkunden aus.

 

Landrat Frithjof Kühn betonte in seiner Ansprache: „Dies ist ein ganz besonderer Tag für Sie alle. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Einbürgerung, die mir Rechten, aber auch Pflichten verbunden ist. Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie sich in unserem Rhein-Sieg-Kreis, aber auch in der Gemeinde oder Stadt, in der Sie wohnen, wohlfühlen.“

Der Neubürgerbeauftragte Ludwig Neuber ermunterte in seinem Grußwort die Anwesenden, sich Vereinen und Organisationen in ihren Wohnorten anzuschließen, um Kontakt zu den Mitbürgern aufzubauen und Freunde zu finden, sich aber auch ehrenamtlich und politisch zu engagieren.

Einbürgerung: Landrat Kühn (1.v.r.) gratuliert Tom und seinen Eltern Florian und Eva Stefanescu zur Einbürgung. (Foto: RSK)


Ganz besonders gefreut über seine Einbürgerung hat sich ein junger Mann mit ehemaliger rumänischer Staatsangehörigkeit aus Wachtberg: der 16-jährige Tom Stefanescu, Schüler des Amos-Comenius-Gymnasiums in Bad Godesberg und Jungstudierender an der Hochschule für Musik in Köln. Mit einem musikalischen Beitrag am Klavier dankte er - auch im Namen seiner ebenfalls eingebürgten Eltern Florian und Eva Stefanescu - für die vertrauensvolle Aufnahme in die Gemeinschaft der Deutschen.

Mit der Darbietung des Rumänischen Tanzes Nr. 6 Opus 8a von Bela Bartok und der Ungarischen Rhapsodie Nr. 11 von Franz Liszt gab der mehrfache Preisträger zahlreicher Regional-, Landes-, Bundes- und internationaler Musikwettbewerbe der Veranstaltung eine besonders feierliche Note.

Während der Einbürgerungsfeier gaben alle neu Eingebürgerten ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wurde zum Schluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt

Mit 25 Personen stammt der überwiegende Teil der Neubürgerinnen und Neubürger wieder aus der Türkei. Die anderen besaßen die Staatsangehörigkeit folgender Staaten: Angola (5), Bulgarien (1), China (1), Griechenland (1), dem Irak (3), dem Iran (4), Kamerun (1), Kolumbien (2), dem Kongo (1), dem Kosovo (1), Libyen (1), Marokko (11), Peru (1), Polen (3), Rumänien (3), Russland (1), Somalia (1), Sri Lanka (1) und Vietnam (1). Die Staatsangehörigkeit eines Neubürgers ist ungeklärt.

Die 69 neuen deutschen Staatsangehörigen setzen sich zusammen aus 24 weiblichen und 30 männlichen Erwachsene sowie 15 Kindern und Jugendlichen. 28 der Eingebürgerten sind bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.
Die neu Eingebürgerten sind in den folgenden Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis zu Hause: 2 in Alfter, 6 in Bad Honnef, 2 in Bornheim, 2 in Eitorf, 3 in Hennef, 6 in Königswinter, 1 in Lohmar, 9 in Meckenheim, 1 in Much, 1 in Neunkirchen-Seelscheid, 4 in Niederkassel, 4 in Rheinbach, 10 in Sankt Augustin, 12 in Siegburg und 6 in Wachtberg. (RSK)