Restaurierung des Auenkreuzes abgeschlossen

Auenkreuz restauriert: (v.l.n.r.) Roland Gassert, Dr. Heinz Schlesinger und Benedikt Auen freuen sich über die gelungene Wiederherstellung des Wegekreuzes. (Foto: GW) Wachtberg-Niederbachem – Das Auenkreuz an der Austraße in Niederbachem steht nach umfangreichen Reinigungsarbeiten und anschließender Restaurierung wieder an seinem alten Platz.











 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Restauration des traditionsreichen Wegekreuzes aus dem Jahr 1721 war erforderlich geworden, weil die historische Inschriftrosette nicht mehr lesbar war. In einem Akt von Vandalismus war das Denkmal beschädigt und mit Farbe beschmiert worden.

Dr. Heinz Schlesinger und Benedikt Auen, beide Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Niederbachem e. V., hatten die Initiative zur Instandsetzung ergriffen. Unter der Anleitung von Restaurator Roland Gassert aus Klein-Villip unterzogen sie das Wegekreuz zunächst einer gründlichen Reinigung. Anschließend versahen sie es mit einem neuen Farbanstrich. Die Rosette und ihre Stuckumrahmung stellte Gassert fachmännisch wieder her; auch die Inschrift machte er wieder lesbar.
 

Auenkreuz restauriert: Die Inschrift des Auenkreuzes ist jetzt wieder gut erkennbar. (Foto: GW)

Die Kosten der Restaurierung von rund 1500 Euro haben je zur Hälfte der Heimat- und Verschönerungsverein Niederbachem und die Untere Denkmalbehörde der Gemeinde Wachtberg übernommen. Die dem Denkmal benachbarte Familie Klinkhammer wird, wie bisher, für den jahreszeitlich passenden Blumen- und Pflanzenschmuck des Wegekreuzes sorgen.

Das Auenkreuz erinnert an ein folgenreiches Unwetter im Sommer 1693. Damals waren sechs Bewohner des Auenhofes in einer durch die starken Regenfälle ausgelösten Überschwemmung umgekommen. (GW)