Familienzentrum zu Besuch im Teddykrankenhaus

Familienzentrum Logo Wachtberg-Villip – Zum Glück nicht selbst als Patient aber mit ihren „kranken“ Kuscheltieren erlebten 24 Vorschulkinder des Familienzentrums Villip bei einem Besuch Anfang Juni in der Bonner Kinderklinik, wie der Alltag in einem Krankenhaus aussieht – von der Aufnahme über die medizinische Versorgung bis zum Einlösen des Rezeptes in der Apotheke.


Die Leiterin des Familienzentrums, Stefanie Weißenfels, sowie die Erzieherinnen Christel Zorn und Gerti Schmidtmann waren mit den Kindern gerne der Einladung des Kinderkrankenhauses gefolgt. Medizinstudenten und die Bonner AOK hatten das Projekt „Teddykrankenhaus“ ins Leben gerufen. Im Park der Klinik wurden die kleinen Gäste mit ihren Plüsch-Patienten empfangen und in drei für diesen Tag dort aufgestellten Pavillons „verarztet“.
Im ersten Zelt lernten die Kinder, dass auch ein Krankenhaus nicht ohne Formalitäten auskommt und dass zuerst einmal die Patientendaten erfasst werden müssen. Von Teddybären über Schildkröten bis hin zu Fischen war alles vertreten unter den mitgebrachten „Patienten“.
Im zweiten Pavillon untersuchte ein Arzt die “Kranken und Verletzten“. Einige schickte er zum Röntgen und manche anschließend mit der Diagnose eines gebrochenen Arms oder Beins zum Gipsen. Andere hatten Glück und waren, wie sich nach kurzer Untersuchung, Pulsmessen und Herz-Abhören herausstellte, nur leicht erkrankt und bekamen Bettruhe und Medizin verordnet.
Mit dem Rezept in der Hand ging es dann ins dritte Zelt, der Apotheke, wo die Kinder lernten, dass man Medikamente nur wie verordnet einnehmen soll.

Die Zeit verging wie im Flug. Als die Kinder sich wieder auf den Heimweg machten, hatten sie viel erlebt und gelernt...und ihren kleinen, fachmännisch verarzteten Lieblingen ging es da auch schon wieder viel besser.
Den Initiatoren dieses Projektes sei an dieser Stelle herzlich gedankt. (GW)