Geschichten aus Wachtberg: Garagenplätze

Lokales - Mitteilung aus der Gemeinde Emma fragt sich des Öfteren: „Warum haben viele Wachtberger Bürger eigentlich Garagen?“ Sie würden sicherlich kopfschüttelnd die Antwort geben: „Na, um ihre Autos darin unterzustellen!“ „Ach so“, würde Emma dann antworten, „aber warum stehen dann die meisten Autos auf der Straße?“
Emma denkt da ganz anders.

Sie glaubt, dass die Autobesitzer Freude daran haben, im Winter morgens das Eis von den Scheiben zu kratzen, aber natürlich nur als kleines Guckloch! Ach, das war jetzt ein bisschen ironisch! Aber im Ernst: Sind die Keller so voll gestellt, das danach die Garage als Abstellraum benutzt wird? Oder sind die Autofahrer zu faul in die Garage zu fahren? Oder haben sie zu viele Autos?
Emma macht sich so ihre Gedanken. Nun, wenn die Garage nicht mehr zu benutzen ist, warum wird das Auto dann nicht in der Einfahrt abgestellt? Ja, wenn in Wachtberg die Straßen (es sind ja meistens nur Wege) breit wie Autobahnen wären, dann könnte man unendlich viele Parkbuchten einrichten. Aber dem ist leider nicht so! Was bleibt den übrigen Autofahrern und Emma anderes übrig, als im Slalom um die parkenden PKWs herumzufahren. Ist aber ein größeres Fahrzeug zu umfahren, muss Emma auf den Bürgersteig ausweichen. Und die Fußgänger? Die springen zur Seite? Na ja, Emma passt schon auf! Außerdem mögen auch die Autoreifen keinen Bürgersteig. Das Parken kurz vor der Kurve oder sogar darin liebt Emma nun gar nicht, besonders wenn die Kurve unübersichtlich ist. Sie hat schon etliche abgefahrene Außenspiegel auf der Straße liegen gesehen!
Rücksichtsvoller wäre es für die Mitmenschen, wenn jeder verantwortungsvolle Bürger seinen Wagen von den einspurigen Straßen herunter nähme und ihn dort parken würde, wo er hingehört, findet Emma. Oder sollte unsere Gemeinde mehr Halteverbotsschilder aufstellen? Obwohl, so erlebt es Emma tagtäglich, auch solche Schilder nicht beachtet werden von skrupellosen Egoisten! (C.v.D.)