Vorkommen der Herkulesstaude in der Gemeinde Wachtberg melden

Die Herkulesstaude besitzt gegenüber den einheimischen Pflanzenarten ein rasantes Wachstum und kann eine stattliche Höhe von 2 bis 4 Metern erreichen.(Foto: Amt für Natur- und Landschaftsschutz des Rhein-Sieg-Kreises) Wachtberg – Die Gemeindeverwaltung bittet die Wachtberger Bürgerinnen und Bürger, Stellen in der Gemeinde zu melden, an denen die Herkulesstaude wächst.

Der Rhein-Sieg-Kreis hat bereits im vergangenen Jahr eine Kampagne zur Bekämpfung der Herkulesstaude in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden gestartet, weil sich diese Pflanzenart sehr stark ausbreitet und nicht ungefährlich ist. Berührungen der Blätter können zu Hautreaktionen führen, die mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades vergleichbar sind.

Die Herkulesstaude hat weiße Blütendolden, die bis zu einem halben Meter Durchmesser groß werden können. (Foto: Amt für Natur- und Landschaftsschutz des Rhein-Sieg-Kreises)Die Wachtberger Gemeindeverwaltung hat deshalb in diesem Frühjahr an den bisher bekannten Stellen Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Pflanze durchgeführt.
Da die Herkulesstaude jedoch schnell nachwächst und auch an neuen Orten in Wachtberg auftaucht, ist die Gemeindeverwaltung auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen.

Hinweise über Herkulesstauden-Standorte sind zu richten an Hannelore Vogel, Tel.: (0228) 9544-153 oder an Dieter Müller, Tel.: (0228) 9544-164.

Frau Vogel, Umweltbeauftragte der Gemeinde Wachtberg, hilft auch gerne bei der Bestimmung der Pflanzen, denn die Vernichtungsaktion sollte sich ausschließlich gegen die ausbreitungsstarke und gefährliche exotische Herkulesstaude richten und nicht gegen die hier heimischen und harmlosen weiß blühenden Doldenblütler (z. B. Wiesen-Bärenklau oder Wilde Möhre). (GW)