Adendorfer Grundschule als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet

Schule der Zukunft: Die Kinder der Schule am Wald freuen sich gemeinsam mit (v.l.n.r.:) Rektorin Hedwig Tesch, Petra Giebel (NUA), Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, NRW Umweltminister Eckhard Uhlenberg und ihrer Klassenlehrerin Susanne Donat-See über die Auszeichnung. (Foto: Privat) Wachtberg-Adendorf - Aus der Hand von Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Regierungspräsident Hans Peter Lindlar empfingen die Schüler der Schule am Wald in Wachtberg- Adendorf gemeinsam mit Rektorin Hedwig Tesch und Klassenlehrerin Susanne Donat-See in Köln eine Zertifizierungsurkunde, ein Schild und eine Fahne, die die Schule als „Schule der Zukunft“ auszeichnet.



Die Auszeichnung wurde vom Land NRW in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Umweltschutzbund vergeben für Nachhaltigkeit im Bereich der Umwelterziehung. Diese hat sich die Schule am Wald schon seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Schon 2002 wurde sie als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Viele Projekte in diesem Bereich sind auf den Weg gebracht worden und es ist besonders wichtig, dass diese nachhaltig und konsequent fortgeführt und neuen Schülergenerationen vermittelt werden. Als Beispiele seien genannt: müllfreies und gesundes Frühstück, Mülltrennung, Energiewächter, Recyclingprojekte Korken- und Patronensammlung als Netzwerke, Waldsäuberungsaktionen, naturnahe Schulhofgestaltung, Pflege von Blumenwiese und Naturerlebnishecke. Das Motto „Alle Tage sind Umwelttage in der Schule am Wald“ verpflichtet die Schulgemeinschaft dies durchzuhalten.

Schule der Zukunft: Auch Regierungspräsident Hans Peter Lindlar besuchte den Stand der Schule am Wald und fertigte aus Ton Wohnungen für Solitärwespen an. (Foto: privat)Und das, was beim Bonner Großereignis zum UN- Artenschutzgipfel in diesem Monat Thema ist, war unter anderem auch das Thema der Zertifizierung: Artenschutz auf dem Schulgelände. Die Schüler haben dort Igelüberwinterungshaufen angelegt, Nistkästen für Meisen und Stare gezimmert und aufgehängt, Behausungen aus Ton für Solitärwespen angefertigt, die Lehmwand für Einsiedlerwespen gepflegt, Ohrwürmern Behausungen geschaffen und vielen Insekten und Schmetterlingen Lebensraum in Hecken, Sträuchern und einer Blumenwiese gegeben. So spiegelt der Artenschutz im Kleinen die globalen Probleme in diesem Bereich. Die Schüler begreifen die Zusammenhänge zwischen Lebensrhythmus und den Anforderungen an den Lebensraum und können Verantwortung für ein Stück Lebensumfeld übernehmen. Eine zurzeit in der Hecke des Schulhofes nistende Amsel belohnt auch das Engagement der Kinder. (GGS Adendorf, H. Tesch)