Hubschrauber der Bundespolizei verstärkt in den Abendstunden unterwegs

Mitteilung aus der Gemeinde Wachtberg - Im Zusammenhang mit der Einweisung in das Fliegen mit der Restlichtverstärkerbrille kommt es in der Zeit vom 07.01.2008 bis zum 19.01.2008 jeweils in der Zeit von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr von montags bis donnerstags zu einem verstärkten Flugaufkommen durch Hubschrauber der Bundespolizei.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird für diese Einweisung die „dunkle Jahreszeit“ genutzt, da die früh einsetzende Dunkelheit, die für derartige Flüge erforderlich ist, eine möglichst geringe Belästigung der Bevölkerung gewährleistet.
Die betroffenen Flug-Gebiete sind der Raum Nordeifel, Nürburgring, Blankenheim, Dahlemer Binz, Düren, Dillenburg/Westerwald.

Hintergrund:
Polizeiliche Maßnahmen, wie etwa die Suche nach flüchtigen Straftätern oder vermissten Personen sowie die Überwachung der Grenzen und der Anlagen der deutschen Bahn sind in einer Vielzahl von Fällen nach Einbruch der Dunkelheit erforderlich. Ebenso dulden Naturkatastrophen oder schwere Unglücksfälle und damit verbundene Hilfs- und Evakuierungsmaßnahmen in der Regel keine tageszeitbedingte Unterbrechung.
Durch die Verwendung der Restlichtverstärkerbrille, die die Nacht zum Tag macht, wurde der Polizeihubschrauber in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren Führungs- und Einsatzmittel, das rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung steht.

Die Bundespolizei untersteht mit ihren rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Bundesministerium des Innern. Ihre polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs sowie den Schutz von Bundesorganen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

(Bundespolizei-Fliegergruppe, R. Schnurr)