Kunstrasenplätze, Abschied des Beigeordneten und Jubiläen

Logo Bürgermeister-Info Fakten statt Gerüchte: Kunstrasenplätze für Wachtberg
Kunstrasenplätze sind überall ein echtes sportpolitisches Thema. Die Jugend orientiert sich nämlich zu den Vereinen, die auf Kunstrasen spielen. Es ist daher verständlich, dass unsere Fußballvereine konkurrenzfähig bleiben wollen. Darin sind sich alle einig.

Daher wurde der Bürgermeister beauftragt, mit den Vereinen zu erörtern, unter welchen Bedingungen Kunstrasenplätze unter Beteiligung von Verein und Gemeinde gebaut werden können. Ergebnis: Der SV Wachtberg wird in Kürze den ersten Kunstrasenplatz in Wachtberg bauen. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss. Dieses Geld ist gut investiert und der SV Wachtberg hat jetzt schon signalisiert, dass er die Anlage für den Schulsport zur Verfügung stellen wird. Eigentlich ein schönes Ergebnis.

Doch nun wurde in einer Medieninformation berichtet, der Bürgermeister würde mit zwei Zungen sprechen, indem er auch den anderen Vereinen Kunstrasenplätze verspricht. So sei im Schul,- Sport und Kulturausschuss eben auch kein Beschluss gefallen, den FC Pech gleich zu stellen mit dem SV Wachtberg. Diese Feststellung bedarf einer Richtigstellung.

Nachdem die FDP sich mit ihrem Antrag, jedem Verein sukzessive einen Kunstrasenplatz durch die Gemeinde zur Verfügung zu stellen im Schul-, Sport- und Kulturausschuss nicht durchsetzen konnte, wurde der Bürgermeister beauftragt weitere Gespräche hinsichtlich der Realisierung von Kunstrasenplätzen mit den Wachtberger Sportvereinen zu führen. In der Ausschusssitzung am 22. April 2009 wurde dann folgender Beschluss gefasst:

Der Bürgermeister wird beauftragt, mit den übrigen Sportvereinen die Realisierung von Kunstrasenplätzen nach dem vorgenannten Modell (gemeint ist das Modell SV Wachtberg) zu erörtern und gegebenenfalls einen Zeit- und Finanzierungsplan zu erstellen.

Dieser Beschluss wurde weder korrigiert noch kassiert. Dieser Beschluss ist auch weiterhin für mich bindend.
 

Beigeordneter Stefan Hahn wird Beigeordneter in Neuss

Sieben Jahre hat der Beigeordnete Stefan Hahn die Geschicke unserer Gemeinde mitbestimmt. Zunächst war er für die Bereiche Gemeindeentwicklung und Hauptamt zuständig. Im Jahr 2005 wurden ihm im Rahmen der Neustrukturierung der Gemeindeverwaltung die Fachbereiche Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Gemeindeentwicklung übertragen. Ich danke Herrn Hahn an dieser Stelle für sein Engagement um unsere Gemeinde Wachtberg und wünsche ihm viel Erfolg bei seiner Aufgabe als Beigeordneter der Stadt Neuss.

2009 – ein Jahr der Jubiläen

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland, 20 Jahre Wiedervereinigung, 40 Jahre Gemeinde Wachtberg. Es gibt viele Gründe, das Jahr 2009 in besonderem Maße zu würdigen. Den Geburtstag unserer Gemeinde werden wir am 01. August 2009 feiern. In einem Festakt werden wir die junge Geschichte und die Entwicklung unserer Gemeinde darstellen und würdigen. Anschließend folgt eine große Geburtstagsfeier auf dem Gelände des Schulzentrums in Berkum. Ich möchte Ihnen gerne als Ihr Bürgermeister dazu gratulieren, dass jeder von Ihnen ein Stück dieser Geschichte und den Erfolg unserer Gemeinde mit gestaltet hat.

40 Jahre Gemeinde Wachtberg bedeuten vor allem auch 40 Jahre funktionierendes Gemeinwesen. Viele haben dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde heute so funktioniert wie sie funktioniert. Dazu gehören auch unsere vielen Vereine, die oft viel älter als unsere Gemeinde sind und die ein Stück Kultur- und Heimatgeschichte mitgeschrieben haben. Mit ihrem vielfältigen Engagement haben sie dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde lebenswert ist.

Stellvertretend darf ich an dieser Stelle zwei Vereinen gratulieren, die in den letzten Wochen ihr Jubiläum feierten. Das ist der Männergesangverein Concordia Fritzdorf, der sein 130. Stiftungsfest feierte, und die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Ließem, die auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurückschauen kann.

Die Vereine in unserer Gemeinde tragen einen großen Teil dazu bei, dass unser Gemeinwesen funktioniert und sie leisten darüber hinaus noch eine tolle Jugendarbeit. Daher gilt es den Vereinen im Jubiläumsjahr ein ganz besonderer Dank.

Ihr
Theo Hüffel
Bürgermeister