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Weihnachtsgrußwort
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,Weihnachten steht vor der Tür und Sie alle freuen sich jetzt wohl auf die ruhige Zeit zwischen den Jahren und die Feier im Familien- oder Freundeskreis.
Weihnachten ist ein Fest, das hier von allen Menschen begangen wird, ganz gleich, wo sie herkommen, ganz gleich, ob sie einer oder welcher Religion sie angehören. Denn Weihnachten hat als Fest der Besinnlichkeit und des Schenkens, als Fest der Zuwendung zu anderen eine starke, eine über Jahrhunderte unverminderte Ausstrahlung.
Am Heiligen Abend haben wir Zeit für uns, wir haben Zeit für die wahren Werte des Lebens. Die Zeit steht quasi still. Keine großen Entscheidungen in Politik oder Wirtschaft werden gefällt, keine großen Events sind irgendwo angesetzt. Wir können in aller Ruhe mit unseren Nächsten feiern. Wir können das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns fragen, wo wir stehen, in unserem privaten wie auch im politischen Leben.
In unserer Gemeinde hat sich im ablaufenden Jahr vieles positiv entwickelt. Das Familienzentrum Drachenfelser Ländchen in Villip wurde eingeweiht. Wachtberg präsentierte sich auf dem NRW-Tag in Wuppertal und die 2. Wachtberger Kulturwoche war ein voller Erfolg. Der Kurs der Haushaltskonsolidierung wurde weiter fortgesetzt. Auch im Jahr 2008 hat die Gemeinde keine Kredite aufgenommen und Schulden weiter abgebaut. Lassen Sie uns diese positive Stimmung auch ins Jahr 2009 übertragen.
Wir wissen aus der Kommunikationswissenschaft, dass sich schlechte Botschaften mit dem Faktor neun vervielfältigen, wo hingegen gute Nachrichten sich lediglich verdreifachen, wobei der Inhalt jeweils gar nicht stimmen muss!
Und noch etwas ist zu beobachten: Die erste Frage bei einer Schlechtmeldung lautet: „Wer war das? Wo ist der Schuldige?“ Viel zu selten hört man: „Wie kann ich helfen, das Problem zu lösen?“ Kennedy hat dieses Problem vor vielen Jahren so gelöst: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann. Frage lieber, was du für dein Land tun kannst!“ Genau diese Situation haben wir heute wieder. Also: Jeder sollte sich diese Frage stellen und handeln, und zwar positiv. Viele von Ihnen tun dies jetzt schon und engagieren sich auf bemerkenswerte Weise. Bedanken möchte ich mich in diesem Sinne bei den Vereinen, Fördervereinen, der Feuerwehr, dem DRK und anderen gemeinnützigen Organisationen und Einzelpersonen. Ohne ihr ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft nicht so funktionieren, wie sie funktioniert.
Denken wir in diesen Tagen aber auch besonders an die vom Schicksal benachteiligten Menschen, an die Kranken, an die Behinderten, an die Einsamen und Bedürftigen. Unsere guten Wünsche mögen sie in ein neues hoffnungsreiches Jahr begleiten.
Nutzen wir die Weihnachtstage, uns eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen, damit wir für die Herausforderung im neuen Jahr gut gerüstet sind.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und besinnliches Weichnachtsfest und für das neue Jahr Erfolg, Gesundheit und Gottes Segen.
Ihr
Theo Hüffel
Bürgermeister
Letzte Änderung: 22. Dezember 2008 - © 2008 Gemeinde Wachtberg