Aktuelles
- Mitteilungen aus dem Rathaus
- Mitteilungen aus der Gemeinde
- Amtliche Bekanntmachungen
- Öffentliche Ausschreibungen
- Öffentliche Angebote
- Haushaltsplan
- Wachtberger Kulturwochen
- 40 Jahre Gemeinde Wachtberg
- Teilnahme am NRW-Tag
- Nachrichten-Archiv
- Pegelstände / Wetter
Termine
- Veranstaltungskalender
- Kultur-Newsletter
- Sprechstunden
- Sitzungstermine
- Öffnungszeiten
- Mülltermine
- Apothekennotdienst
- Blutspendetermine
- Fahrplan-Auskunft
- Redaktionsschlüsse Amtsblatt
Linksammlung
Tag des Ehrenamtes
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,am 05. Dezember 2008 feierten wir den Tag des Ehrenamtes. Dies gibt mir die Gelegenheit, allen, die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren, Danke zu sagen.
Sie sorgen mit Ihrem Engagement dafür, dass unsere Gemeinde so funktioniert wie sie funktioniert. Das Ehrenamt ist zu einer wichtigen Säule unseres Gemeindelebens geworden. Gerade in Zeiten, in denen wir über Finanz- und Wirtschaftskrisen sprechen, macht das Ehrenamt vieles möglich, was sonst nicht zu realisieren wäre.
Im Ehrenamt engagieren sich junge Menschen ebenso wie ältere Menschen und beweisen damit, dass auch in unserer Zeit die Generationen den Weg zueinander finden können.
Gerade unsere Seniorinnen und Senioren sind in den vielfältigsten Funktionen in Institutionen und Vereinen aktiv. Das zeigt, wie engagiert diese Generation in unserem Gemeindeleben mitwirkt. Langsam scheint sich dies in unserer Gesellschaft herumzusprechen; die Zeiten von Jugendkult oder Jugendwahn neigen sich, da bin ich sicher, dem Ende zu.
In unserer Gesellschaft werden bald mehr Menschen im Alter über 65 Jahren als unter 18 Jahren leben. Einerseits kommen in Deutschland nicht mehr so viele Kinder auf die Welt, andererseits ist die Lebenserwartung kräftig gestiegen.
Diese längere Lebenserwartung und höhere Fitness haben dazu geführt, dass die Zeit nach der Berufsphase mehr als früher zu bieten hat. „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an“, sang einst Udo Jürgens und ist mittlerweile selbst bestes Beispiel für seine These. Doch nicht nur er, viele Seniorinnen und Senioren erwarten heute noch so Einiges von ihrer dritten Lebensphase.
Langsam scheint unsere Gesellschaft zu begreifen, dass Erfahrung von großem Wert ist. Im Grunde können wir es uns nicht leisten, Kenntnisse und Erfahrungen, die in langen Lebens- und Berufsjahren erworben wurden, nicht mehr abzurufen. Es ist ein unverzichtbarer Erfahrungsschatz, über den Ältere verfügen. Jedem fallen bestimmt ein paar Politiker oder Künstler ein, die erst im hohen Alter zu ihrer Hochform aufliefen. Konrad Adenauer war bereits 73 Jahre alt, als er zum ersten Mal zum Bundeskanzler gewählt wurde und dann jahrelang mit viel politischem Geschick und Gespür die Geschichte Westdeutschlands prägte.
„Alt und Jung: ein Plus für alle“ - lautete vor einiger Zeit der Titel einer landesweiten Kampagne, denn Alt und Jung können voneinander nur profitieren. Sie können sich gegenseitig die Welt erklären und füreinander einspringen.
Viele Seniorinnen und Senioren sind gerne bereit, wie ich aus vielen Gesprächen weiß, andere von ihren Kenntnissen und Erfahrungen profitieren zu lassen. Sei es in der eigenen Familie, in der Nachbarschaft oder im ehrenamtlichen Engagement. Mehr noch: Sie schätzen es, weiterhin gebraucht zu werden. Sie bringen sich gerne ein, wenn ihre Mitwirkung gefragt ist; sie engagieren sich in den unterschiedlichsten Vereinen und Initiativen.
Man ist so alt, wie man sich fühlt. Alt ist, wer am Leben nicht mehr teilnimmt, wer sich zurückzieht und das Leben an sich vorübergehen lässt.
Jung ist, wer auch in der dritten Lebensphase nach vorne schaut und trotz mancher Beschwerlichkeiten aktiv am Leben teilnimmt.
In diesem Sinne darf ich mich bei allen, Alt und Jung, die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren, für Ihre Arbeit in unsrer Gemeinde bedanken.
Es grüßt herzlich
Ihr
Theo Hüffel
Bürgermeister
Letzte Änderung: 16. Dezember 2008 - © 2008 Gemeinde Wachtberg