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Weißt Du noch? - Zeitreise durch die letzten vierzig Jahre
Am 1. August 2009 feiert die Gemeinde Wachtberg ihren 40. Geburtstag. Viel ist passiert in den zurückliegenden vier Jahrzehnten und hieran soll im Jubiläumsjahr unter anderem die kleine Serie „Weißt Du noch?“ erinnern. Monatlich begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die letzten vierzig Jahre und greifen interessante Begebenheiten und besondere Ereignisse in unserer Gemeinde seit dem 1. August 1969 auf. Weißt Du noch?
Preußische Klinker und der Chic der 70er in Berkum - das Rathaus
Mit Wehmut wird mancher Wachtberger am 10. Juli 1978 Bagger und Abrissbirne beobachtet haben, die das alte Rathaus in Berkum in Schutt und Staub legten. Preußisch, praktisch, schlicht – so kannten die Bewohner der ehemaligen Bürgermeisterei Villip seit langem ihr „Ambt“ in Berkum. mehr...
Ein Wintermärchen in Wachtberg
Wie auf einem Gemälde von Pieter Bruegel tummelten sich die Schlittschuhläufer im Januar und Februar 1982 auf dem tief zugefrorenen Weiher um Burg Gudenau. Vor der malerischen Kulisse des Villiper Wasserschlosses herrschte Volksfeststimmung, als sich an den Wochenenden hunderte Menschen auf Kufen über die Eisfläche gleiten ließen. Besonderen Spaß machte es vielen, die Burg zu umrunden und dabei unter den niedrigen Brücken durchzusausen. mehr...
Letzter Halt: Züllighoven
Der kleine Wachtberger Ortsteil Züllighoven lag immer schon etwas abseits der Hauptverkehrswege. Als Nachteil sehen das die Bewohner des Dörfchens bis heute sicher nicht, zumal die „Randlage“ eine gewisse Exklusivität, Ruhe und jede Menge schöner Landschaft mit sich bringt. Schon der Weg von Berkum nach Züllighoven bietet traumhafte Blicke über sanft geschwungene Felder und Wiesen vor der Kulisse des Siebengebirges. mehr...
Ping-Pong-Diplomatie in Fritzdorf
Wachtberg ist eine sportliche Gemeinde, und fast jede Ortschaft pflegt neben dem allseits beliebten Fußball „ihre“ Sportart. So sind die Fritzdorfer beispielsweise bekannt für ihre Fertigkeiten, auf dem Schachfeld ihre Gegner mattzusetzen und mehr noch sogar für ihren virtuosen Umgang mit dem kleinen weißen Ball auf der Tischtennisplatte. mehr...
Kein Giftmüll in Adendorf … erfolgreicher Protest gegen die Sondermülldeponie
Morgens um sieben war am 30. Januar 1986 für die Adendorfer die Welt gerade noch in Ordnung. Zu dieser frühen Stunde hatte nämlich eine Gruppe von Wachtberger Bürgern unter Führung der Adendorfer Ortsausschussvorsitzenden Ursula Perkams und des Wachtberger Bürgermeisters Joachim von Heymann einen Termin beim damaligen Minister für Umweltschutz, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Klaus Matthiesen. mehr...
Vom Bauernhof zum beliebten Bürgertreff - der Köllenhof in Ließem und sein Besitzer Johannes Köllen
Ah, do jeht et loss“, begrüßte Johannes Köllen in bestem Ließemer Platt den Beginn der Bauarbeiten an seinem ehemaligen Hof Anfang April 1988. Damals begann die Sanierung des geschlossenen vierflügeligen Anwesens in Wachtberg-Ließem, das zu diesem Zeitpunkt zu verfallen drohte. Die denkmalgeschützte, so genannte fränkische Hofanlage direkt an der Kreisstraße wurde in mehreren Bauabschnitten von der neuen Eigentümerin, der Gemeinde Wachtberg, sorgfältig instand gesetzt und ergänzt. mehr...
Ziemlich alt und sehr lebendig - Die 1200-Jahr-Feier von Nieder- und Oberbachem
Die eigene Geschichte bewusst nachzuvollziehen, hat in Wachtberg Tradition. Erinnert sei an die Feiern zu 1100 Jahre Villip (1973), 1200 Jahre Fritzdorf (1974), 1100 Jahre Adendorf (1993) und später zu den Festlichkeiten anlässlich des 600-jährigen Bestehens des Drachenfelser Ländchesn (2002) oder zum 1150-jährigen Bestehen von Kürrighoven (2006). mehr...
Wachtberger Politprominenz
Zum Glück gibt`s Pech - Vor mehr als dreißig Jahren erhielten die Pecher prominenten „Zuwachs“. Hans-Dietrich Genscher, damaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, und seine Ehefrau Barbara zogen im Frühjahr 1977 nach Wachtberg an den Rand des Kottenforstes. mehr...
Wachtberger Gemeindewappen, Siegel und Fahne

Feuer speiend und ein wenig wild kommt er daher – der Wachtberger Drache. Soweit erfüllt er alle Lindwurmklischees, die man eben kennt. Eher untypisch für das Fabelwesen ist allerdings die Farbe Weiß, die ihn ziert. Selten sieht man Drachen auch vor blauem Hintergrund. Doch genau in dieser Form kennen und schätzen die Wachtberger seit nun fast vierzig Jahren ihr Gemeindewappen.
Der Dächelsberg – vom Steinbruch zum Naturschutzgebiet
Vor 30 Jahren noch gehörte der Klotz des Brecherwerks am Dächelsberg zwischen Ober- und Niederbachem zum kantigen Panorama des damaligen Steinbruchs. Bis Mitte der 1960er Jahre wurde dort – wie sich manch älterer Wachtberger noch heute erinnert – unter teilweise ohrenbetäubendem Lärm Basalt für den Straßenbau gebrochen. ... mehr
Theaterluft und Bühnenbretter - Eine Bühne für Wachtberg
Kulturelles „Brachland“ waren die dreizehn Dörfer Wachtbergs nie. Doch mit dem Bau der Aula im 1976 eingeweihten Berkumer Schulzentrum taten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten für ein vielgestaltiges Kulturprogramm in der damals noch jungen Kommune auf. ...mehr
Letzte Änderung: 20. November 2009 - © 2009 Gemeinde Wachtberg